
Angebote zum Glauben, Leben und Feiern
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| Erstkommunion |
Durch die Erstkommunion werden die getauften Christen (in der Regel Kinder mit etwa 9 Jahren)
zur vollen Teilnahme an der Eucharistie geführt, d.h. sie dürfen die heilige Kommunion empfangen,
in der sich uns Jesus Christus in unüberbietbarer Weise schenkt und uns ewiges Leben in
Gemeinschaft mit Gott und allen Gläubigen verspricht. In der Regel werden alle Eltern der "Drittklässler", die den katholischen Religionsunterricht besuchen, jeweils vor Beginn des Schuljahres angeschrieben und zu einem Informationsabend über den Kommunionweg eingeladen. Die Kommunionvorbereitung folgt in St. Ludwig - wie vielerorts - dem familienkatechetischen Ansatz:
Die Erstkommunion wird in jedem Jahr am Sonntag nach Ostern (Weißer Sonntag) gefeiert. Nach der Erstkommunion können die Kinder in die MINIstrantenGruppe eintreten. |
| Glauben leben in den Gruppen |
In ganz verschiedenen Gruppen unserer Gemeinde versuchen Menschen ihr Leben und
ihre Gemeinschaft im und aus dem Glauben zu gestalten. Alle freuen sich auf
Gleichgesinnte und Suchende, die sich mit ihnen auf den Weg machen wollen.
→ s. Gemeindeleben |
| Beratung |
Der Pfarrer und gegebenenfalls auch seine haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen stehen
Ihnen gern zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung (Schweigepflicht), vermitteln Sie unverbindlich
an kompetente Beratungsstellen oder führen Sie notwendiger Hilfe zu.
→ s. Caritas-Ausschuss. |
| Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche - (Wieder-)Eintritt/Austritt - |
Gegenüber früher ist es heute kein "Automatismus" mehr, Mitglied einer Kirche zu sein. Getaufte
und auch Nichtgetaufte stellen in unserer Zeit oft viele Überlegungen an, was sie ganz persönlich
bewegt und letztlich den Entschluss fällen lässt, einer Kirche anzugehören oder außerhalb einer
solchen das Leben zu gestalten. Unsere Pfarrgemeinde möchte Sie bei solchen Überlegungen nicht
allein lassen, sondern Ihnen bei Ihren entscheidenden Überlegungen helfen. Möchten Sie in die Katholische Kirche (wieder) eintreten? Was bewegt Menschen in die Kirche einzutreten? Oft ist es die Sehnsucht nach einer Geborgenheit, die viele in der Stille einer Kirche und bei der Feier der Gottesdienste empfinden. Auch der Wunsch, Feste wie Weihnachten, Ostern … wieder mit Sinn zu füllen und zu feiern, ist für viele ein Anlass über die Mitgliedschaft in der Kirche nachzudenken. Ebenso die Erkenntnis, dass sich die Kirche für das Gute in der Welt einsetzt und gegen das Unrecht ihre Stimme erhebt. Und schließlich die Tatsache, dass die Kirche aus dem Glauben heraus Werte vermittelt, die unser Leben positiv prägen. Für viele Menschen hat der Eintritt in die Kirche neben der spirituellen Bedeutung auch praktische Gründe. Der Wunsch nach einer kirchlichen Hochzeit, die Taufe eines Kindes oder das Erleben einer kirchlichen Beerdigung sind häufig Situationen, in denen man neu über seine Lebenssituation nachdenkt. Was ist zu tun, wenn auch Sie so denken und fühlen? Oftmals möchten Menschen aktuell so schnell wie möglich ihren Kirchenaustritt zurücknehmen oder ganz neu eintreten. Auch wenn dieser Wunsch zunächst plausibel und nachvollziehbar erscheint, sollte Ihr (Wieder)Eintritt mehr sein als ein formaler Verwaltungsakt. Ein (Wieder-)Eintritt in die Kirche kann eine Chance sein für Sie, für den Pfarrer bzw. die kirch-lichen Mitarbeiter/-innen sowie die Kirche insgesamt. Da Ihre persönliche Situation und Ihre Fragen in der Vorbereitung ausreichend Raum erhalten sollten, ist es nur schwer möglich hier z.B. eine allgemein verbindliche Dauer der Vorbereitung zu benennen. Gemeinsame Gespräche über Fragen des Glaubens oder über Versäumnisse der Kirche, die möglicherweise zu Ihrem Austritt oder einer früheren Nicht-Taufe geführt haben, können dem (Wieder-)Eintritt einen sehr hohen persönlichen Stellenwert verleihen. Deshalb möchten wir uns ausreichend Zeit für Sie nehmen, um durch eine möglichst individuelle Begleitung Ihren Weg (zurück) in die Kirche vorzubereiten. Wenden Sie sich deshalb bitte vertrauensvoll an unser Pfarrbüro bzw. Pfarrer Matthias Pfeiffer zu einem persönlichen Gespräch. Wenn Sie weitere Informationen suchen, können Sie diese auch finden unter: www.katholisch-werden.de. Sie wollen aus der Kirche austreten? Auch ein solcher Schritt sollte gut überlegt und nicht ohne ausführliche Informationen über die Konsequenzen getan werden. Wir möchten Sie auch bei diesem Schritt nicht allein lassen und bieten Ihnen das vertrauliche Gespräch als Entscheidungshilfe an. Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass Sie nach einem Kirchenaustritt bzw. dem Verlassen der kirchlichen Gemeinschaft… - keine Sakramente mehr empfangen können (z.B. Kommunion, Krankensalbung, Firmung) - kein Patenamt (bei Taufe oder Firmung) übernehmen können - nicht kirchlich beerdigt werden können - nur mit einer besonderen Erlaubnis kirchlich heiraten können, falls ihr/e Partner/in katholisch ist - nicht mehr an den demokratischen Wahlen der Kirche (Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat) teilnehmen können - weder aktiv noch passiv - den Erhalt kirchlicher Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altenheime usw. nicht mehr unterstützen, so dass deren Existenz - auch durch Sie - in Zukunft gefährdet ist |